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BAM-15 3000mg (50mg/capsule)
BAM-15 ist eine synthetische mitochondriale Entkopplungsverbindung, die hinsichtlich ihrer molekularen Eigenschaften untersucht wird, wobei ein besonderes Forschungsinteresse ihren Wechselwirkungen mit Protonentransportmechanismen in experimentellen Modellen gilt.
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Laborergebnisse ansehen →BAM-15 ist eine synthetische mitochondriale Entkopplungsverbindung, die hinsichtlich ihrer molekularen Eigenschaften untersucht wird, wobei ein besonderes Forschungsinteresse ihren Wechselwirkungen mit Protonentransportmechanismen in experimentellen Modellen gilt.
Als chemischer Entkoppler wird sie hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, den mitochondrialen Protonengradienten von der ATP-Synthese zu entkoppeln, was ihren Mechanismus in der vergleichenden Bioenergetikforschung von klassischen Entkopplern unterscheidet.
Zu den Forschungsanwendungen zählen Studien zur mitochondrialen Bioenergetik, Forschung zu Protonentransportwegen und die vergleichende Pharmakologie von Entkopplern.
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3D-Molekülstruktur
Ziehen zum Drehen · Scrollen zum Zoomen| Summenformel | C16H10F2N6O |
|---|---|
| Synonyme | N5,N6-bis(2-fluorophenyl)-;BAM 15 (N5,N6-bis(2-Fluorophenyl)-[1,2,5]oxadiazolo[3,4-b]pyrazine-5,6-diamine) |
| Molare Masse | 340.29 g/mol |
| CAS-Nummer | 210302-17-3 |
| PubChem CID | 565708 |
| Gesamtgehalt der Verbindung | 3000mg (50mg pro Kapsel) |
| Haltbarkeit | 36 Monate |
Die Ergebnisse beziehen sich auf die untersuchte Probe. Prüfe Charge und Datum im Bericht.
Welche Assays zur Sauerstoffverbrauchsrate werden zur Charakterisierung der mitochondrialen Entkopplungsaktivität von BAM-15 eingesetzt?
Extrazelluläre Flux-Analysatoren (Respirometrie-Plattformen vom Seahorse-Typ) und Sauerstoffelektroden vom Clark-Typ sind Standardwerkzeuge zur Messung des Effekts von BAM-15 auf die Sauerstoffverbrauchsrate (OCR) in zellbasierten Präparaten und Präparaten isolierter Mitochondrien. Forschende messen typischerweise zunächst die basale Atmung und geben dann BAM-15 hinzu, um das Ausmaß der entkoppelten Atmung (nicht an die ATP-Synthese gekoppelter Sauerstoffverbrauch) zu bestimmen, gefolgt von Titrationen mit Oligomycin und Inhibitoren der Elektronentransportkette, um das bioenergetische Profil vollständig aufzulösen und den Protonentransportmechanismus zu bestätigen.
Wie wird der Effekt von BAM-15 auf das mitochondriale Membranpotenzial in zellbasierten Forschungsmodellen gemessen?
Fluoreszierende potentiometrische Farbstoffe (etwa TMRM oder JC-1) werden in Kombination mit Durchflusszytometrie oder Fluoreszenzmikroskopie eingesetzt, um Veränderungen des mitochondrialen Membranpotenzials nach BAM-15-Exposition zu messen. So können Forschende das Ausmaß des Abbaus des Protonengradienten über einen Konzentrationsbereich hinweg quantifizieren.
Diese Messungen werden typischerweise mit parallelen ATP-Spiegel-Assays kombiniert, um den Zusammenhang zwischen Veränderungen des Membranpotenzials und nachgelagerten bioenergetischen Folgen im jeweils untersuchten Zellmodell zu charakterisieren.
Welche vergleichende Forschung hat BAM-15 mit anderen chemischen mitochondrialen Entkopplern verglichen?
Die vergleichende Bioenergetikforschung hat BAM-15 im Verhältnis zu anderen Verbindungen der Protonophor-Klasse untersucht, mit besonderem Forschungsinteresse an Selektivitätsprofilen, die Effekte auf die innere Mitochondrienmembran von Effekten auf die Plasmamembran unterscheiden.
Solche Studien verwenden typischerweise parallele OCR- und Membranpotenzial-Assays mit mehreren Entkopplerverbindungen in abgeglichenen Konzentrationen. So können Forschende die relative Potenz, Selektivitätsfenster und Struktur-Wirkungs-Beziehungen innerhalb dieser Verbindungsklasse charakterisieren.



